Nina Hofmann

  • Sozialarbeiterin B.A.
  • Yogalehrerin / Traumasensitives Yoga Practitioner
  • Traumapädagogin

Mein Angebot im Sessionraum:

Traumasensitives Yoga

Ein Trauma wirkt auf das gesamte Sein: Ein oder mehrere Erlebnisse sind so intensiv, bedrohlich oder überwältigend, dass das System nicht mehr damit umgehen kann. Das Erlebte kann nicht verarbeitet werden. So entsteht Überaktivität (Kampf/Flucht) oder Unteraktivität (Erstarren/Rückzug). Evolutionsbiologisch ist diese automatische Reaktion erklärbar, sorgt aber – wenn die Gefahr vorbei ist – für Probleme: Das Nervensystem ist aus dem Gleichgewicht, Selbstregulation und Entspannung sind kaum mehr möglich. Der Körper reagiert, als würde die Gefahr weiter bestehen. Aber: Veränderung ist möglich. Denn so wie das Trauma auf das System wirkt, so kann es z.B. auch das Traumasensitive Yoga (TSY).

TSY ist ein körperorientiertes Behandlungsprogramm einzeln oder in der Gruppe. Zusätzlich zur gemeinsamen sanften Yogapraxis werden Kenntnisse rund um Traumata und ihre Wirkung vermittelt. So kann Verständnis entstehen für Symptome und Mitgefühl für sich und andere. Die gemeinsame Yogapraxis wird behutsam angeleitet und richtet sich an den Bedürfnisse der Teilnehmenden aus. Ziel ist es, die eigenen Ressourcen und die Selbstregulation zu unterstützen, so dass mehr Stabilität und Sicherheit entsteht.

TSY kann eine Therapie begleiten oder die Zeit bis dorthin überbrücken, aber nicht ersetzen. Termine/Teilnahme nach Vorgespräch.

Kontakt:

www.trauma-sensitiv.de

 info@trauma-sensitiv.de